CBD im Allgemeinen

June 4, 2019 Off By Sarah

Was ist CBD?

CBD-Öl mit Cannabis Blättern

CBD ist einer der Wirkstoffe innerhalb der Hanfpflanze. Es handelt sich um den zweithäufigsten Wirkstoff gleich nach dem THC. Beide werden schnell miteinander verwechselt, dabei unterscheiden sie sich sehr in ihrer Wirkungsweise. CBD ist die Abkürzung für „Cannabidiol“. Der maßgebliche Unterschied zwischen Cannabidiol und THC (Tetrahydrocannabinol) ist, dass CBD keine berauschende Wirkung hervorruft. Es macht nicht auf dieselbe Weise „high“ wie das THC. Deshalb ist es vollkommen legal, CBD im Alltag zu nutzen, solange das Mittel mehr CBD als THC enthält.
Die Wirkung des Cannabidiols ist den Menschen schon seit vielen Tausenden von Jahren bekannt. Wissenschaftlich untersucht wird es allerdings erst seit dem letzten Jahrhundert. Lange Zeit stand das THC und seine Wirkung als Droge im Mittelpunkt der Forschung. Doch in den letzten Jahren rückten das CBD und seine medizinisch relevanten Anwendungsbereiche in den Vordergrund. Nach und nach verstehen wir mehr über die Wirkungsweise und die Bestandteile der Cannabis-Pflanze.
Cannabidiol wird der Gruppe der Cannabinoide zugeordnet. Wie alle Cannabinoide liegt der Stoff größtenteils als Säure vor, genauer als CBD-Carbonsäure. Im Gegensatz zu THC ist das Cannabidiol nicht psychoaktiv. Es kann sogar die Wirkung von THC hemmen. Gleichzeitig verfügt es über die anderen positiven Eigenschaften der Hanfpflanze, welche für ein gutes Wohlbefinden sorgen und weitere medizinisch wertvolle Effekte hervorrufen.
Cannabinoide entfalten ihre Wirkung dadurch, dass sie sich im Körper an die Cannabinoid-Rezeptoren an der Oberfläche der Nervenzellen legen. THC legt sich nur an die CB1-Rezeptoren und ruft dadurch die berauschende Wirkung hervor. CBD hingegen legt sich größtenteils an die CB2-Rezeptoren und hemmt dadurch die psychoaktive Wirkung.
Die Cannabis-Forschung hat zur Entdeckung des Endocannabinoid-Systems geführt. Hierbei handelt es sich um eigenes biomechanisches Kommunikationssystem innerhalb des menschlichen Körpers. Zu dem Endocannabinoid-System gehören im ganzen menschlichen Körper verteilte Rezeptoren, welche einen maßgeblichen Einfluss auf ein gutes Wohlbefinden und die Physiologie des Menschen haben. Die Cannabinoide legen sich auf diese Rezeptoren und beeinflussen dadurch unseren Gemütszustand und diverse physiologische Systeme.
Cannabidiol verfügt über mehrere Vorteile. Die schmerzlindernde Wirkung des Cannabinoids ist bereits bekannt, es wirkt also analgetisch. In welchem Umfang und bei welchen Arten von Schmerzen der Inhaltsstoff jedoch verwendet werden kann, wird noch immer erforscht. CBD wirkt ebenfalls gegen Entzündungen. Der Stoff kann auch zur Bekämpfung von Depressionen, Angstzuständen und Schizophrenie angewendet werden. Gleichzeitig sind bislang keine Nebenwirkungen beim Einsatz von CBD zur Behandlung diverser körperlicher und psychischer Schmerzen aufgetreten. Jedoch gehen Forscher davon aus, dass Nebenwirkungen bei gleichzeitiger Einnahme von Antidepressiva, Betablockern oder Steroiden eintreten könnten.


CBD im Alltag wird gerne als Öl eingenommen. Indem das Öl auf die Haut gerieben wird, gelangt der Wirkstoff direkt in den Körper. Die Öle lassen sich zumeist im Internet kaufen. Andere Anwendungsbereiche sind als Extrakte, Blüten, Tee, als Liquide oder als CBD-Kristall. Ob Physische oder psychische Schmerzen; Ärzte verschreiben immer häufiger gesetzliches medizinisches Cannabis, um dadurch Beschwerden zu lindern beziehungsweise Symptome zu behandeln.