Bei Epilepsie

Die gesundheitliche Bedeutung von Cannabis

Cannabisprodukte werden zwar schon sehr lange bei gesundheitlichen Problemen verwendet. In den Fokus der Medizin und der medizinischen Forschung sind sie aber erst mit der Entdeckung der Cannabinoide gerückt. Der eigentliche Boom setzte erst in den 2000er Jahren ein, nachdem immer mehr Nutzer ihre positiven Erfahrungen bei gesundheitlichen Problemen über die neuen Informationsmedien verteilten. Das gilt vor allem für CBD, das bis dahin im Schatten von THC eine Art Mauerblümchendasein fristete. Die Entwicklung wurde stark durch die positiven Erfahrungsberichte von Betroffenen vorangetrieben. Das Bewusstsein, dass es scheinbar einen Wirkstoff gibt, der ohne Rauschwirkung und fast ohne Nebenwirkungen auskommt und dennoch bei vielen Erkrankungen hilft, hat hier seinen Ursprung. Das weckte natürlich auch das Interesse der medizinischen Forschung und der Pharmazie. In der Zwischenzeit haben sich zahlreiche Studien mit der Wirkung von Cannabis bei gesundheitlichen Problemen befasst und in einigen besonderen Fällen auch die Wirksamkeit nachgewiesen, zum Beispiel beim Dravet Syndrom, einer speziellen Form der kindlichen Epilepsie.

An epilepsy patient sleeping on a couch